1. Zielgebiet festlegen
Konzentriere dich auf ein Gebiet, das du wirklich kennst: Preise, Lagen, Schulen, Verkehr, typische Käufer. Eigentümer spüren sofort, ob ein Makler sich auskennt. Lieber fünf Stadtteile richtig als eine ganze Region oberflächlich.
2. Quellen bündeln
Privatinserate auf Portalen, Kleinanzeigen, Empfehlungen, Tippgeber und die eigene Website. Für Privatinserate lohnt sich eine Akquise-Software, die alles in einer Liste zeigt und gewerbliche Anbieter aussortiert.
3. Die tägliche Routine (15 bis 30 Minuten)
- Neue Privatinserate der letzten 24 Stunden sichten
- Passende Objekte mit Bezug zum Inserat anschreiben oder, wo erlaubt, anrufen
- Fällige Wiedervorlagen erledigen
- Status pflegen: angeschrieben, Antwort, Termin, Mandat
4. Ansprechen mit Mehrwert
Nicht „Ich bin Makler und will Ihr Objekt“, sondern ein konkretes Angebot: eine fundierte Preiseinschätzung, vorgemerkte Käufer, Hilfe bei Unterlagen wie Energieausweis oder Grundbuchauszug. Beispiele im Ratgeber Anschreiben an Privatverkäufer.
5. Nachfassen ohne zu nerven
Ein guter Rhythmus: zweite Nachricht nach etwa einer Woche, dritte nach zwei bis drei Wochen, danach bei Preissenkung oder Neueinstellung des Inserats. Jede Nachricht bringt etwas Neues, zum Beispiel eine Marktinfo oder einen Hinweis auf vergleichbare Verkäufe.
6. Die Kennzahlen, die zählen
Miss vier Stufen: angeschrieben → Antwort → Termin → Mandat. Wer seine Quoten kennt, weiß, wie viele Kontakte er für ein Mandat braucht. Mehr dazu im Ratgeber Akquise-Kennzahlen.
7. Akquise im Team organisieren
Im Team braucht es klare Regeln: Wem gehört welcher Eigentümer? Wer ist für welches Gebiet zuständig? Wie lange ist ein Lead reserviert? PropHunter löst das mit Reservierung, Sperre bei gleicher Telefonnummer und Gebietszuweisung per Postleitzahl. Mehr unter Akquise im Maklerteam.